Google zeigt neue Gläser – Internet Brille
Google versucht eine neue Ära einzuläuten. Mit dem Project Glass versucht Google das Internet zum ständigen Begleiter zu machen. Wenn man das Video gesehen hat, bekommt man einen Eindruck von den Möglichkeiten, die dieses mobile Gadget bietet:
Mit dem Grad, mit dem unsere Vernetzung voran schreitet, wird auch die Komplexität unseres Alltags stetig zunehmen. Auf der anderen Seite stehen uns heute auch die Tools zur Verfügung, um dieser gestiegenen Komplexität Herr zu werden und damit unser Leben wieder zu normalisieren. Die nächste Stufe dieser Tools sind Produkte wie das Project Glass von Google. Sie machen das Internet endgültig zu einem allgegenwärtigen Medium und Helfer. Bevor solche Dinge jedoch ihr ganzes Potential entfalten können, muss die Infrastruktur geschaffen werden. Wir brauchen eine flächendeckende mobile Breitbandverbindung in ganz Deutschland oder gleich in ganz Europa. Auch die Politik muss nun endlich Regelungen schaffen, dass Nutzer vor Datenmissbrauch geschützt werden und dennoch Unternehmen ihre Services sinnvoll erbringen können.
Seit ich das Video zum ersten Mal gesehen habe, fallen mir im Stundentakt Ideen für Anwendungen ein, die sich damit neu umsetzen lassen. Ich denke, dass sich damit ganz neue IT-gestützte Prozesse in unseren Alltag integrieren lassen, die zu mehr Effizienz und Bequemlichkeiten führen werden. Auch Unternehmen können diese Endgeräte in vielen Geschäftsprozessen einsetzen, um die eine oder andere Produktivitätssteigerung zu erzielen.
Robert B. Tucker zum Thema Innovationen
Wieder ein Video gefunden, dass ein paar sehr interessante Informationen zum Thema Innovationen enthält. Der Vortrag von Robert B. Tucker zeigt Strategien für Unternehmen auf, die sich dem Thema Innovationen aktiv widmen möchten. Zu kurz, aber sehenswert.
Handy mit Wasserstoff laden
Das Unternehmen myFC hat eine FuelCell vorgestellt, die es erlaubt Kleingeräteakkus mit Wasserstoff zu laden. Man füllt in dieses Gerät ein paar Milliliter Wasser ein und der daraus gewonnene Wasserstoff wird in Strom, mit dem zum Beispiel der Akku eines Smartphones aufgeladen werden kann, umgewandelt. Diese Technologie besitzt ein enormes Potential, weil sich diese Form der Stromnutzung auch in ganz anderen Bereich anwenden lässt. Überall, wo man heute einen lauten und umweltschädlichen Generator einsetzen würde, könnten solche FuelCells Abhilfe schaffen. Die Anwendung im mobilen Rettungsdienst, auf Camping-Plätzen oder bei Grillfesten auf Waldlichtungen sind nur einige Beispiele, die die Möglichkeiten dieser Technologie aufzeigen.
Roboter läuft 30km/h
Die DARPA hat einen Roboter-Geparden entwickelt, der fast 30km/h schnell laufen und damit fast jeden Menschen überholen kann. Wenn man die Bewegungen des Roboters sieht, kommen sofort Assoziationen zu den Spurts der Großkatzen auf.
Noch in diesem Jahr sollen die ersten Versuche unter realen Bedingungen starten. Die größten Herausforderungen liegen vermutlich bei der Geländetauglichkeit und der Stromversorgung. Sollten hier Lösungen gefunden werden, wird der Gepard vermutlich schon bald militärisch eingesetzt werden können.
Auch im zivilen Bereich können solche Entwicklungen sinnvoll eingesetzt werden. So können bei Suchaktionen solche Maschinen als Suchroboter in schwierigem Gelände eingesetzt werden. Ausgestattet mit Wärmebildkameras könnten so interessante Hinweise in dichten Wäldern gesammelt werden.
Sind Insekten die Nahrung der Zukunft?
Ich weiß nicht, ob das ernst gemeint ist oder ob es sich hierbei um einen Fake handelt, aber die Idee hat Potential. Eine gewisse Neugier in Sachen Lebensmittel habe ich schon immer und sicherlich werde ich irgendwann auch mal die verschiedenen Speisen aus Insekten probieren. Doch in Insekten die Nahrungsgrundlage der Zukunft zu sehen, auf diese geniale Idee kam ich bisher nie.
Ento – the art of eating insects from Ento on Vimeo.
Im Vergleich zur Erzeugung von Fleisch sind die Aufwände in Sachen Energie, Lagerung, Platz, Verarbeitung und Futtermittel bei Insekten sehr viel geringer. Dazu kommt, dass die ernährungsphysiologische Zusammensetzung von Insekten wesentlich gesünder als unsere bisherige non-vegetable Ernährung ist. Das größte Problem, um diese Form der Ernährung durchsetzen zu können, sind die kulturellen Schranken, die sich vor allem im westlichen Kulturkreis offenbaren. Gerade aus diesem Grund finde ich diesen Ansatz von Ento mehr als genial. Hier werden die Konsumenten langsam und mit einem gewissen trendigen Charme an diese Form der Ernährung herangeführt. Ich bin gespannt, ob sich diese Idee irgendwann durchsetzen wird. Die Kreativität in der Küche würde davon definitiv profitieren.
Warum Miet-Jobber bei IBM nicht unbedingt schlecht sind
SPON hat heute einen Artikel veröffentlicht, in dem es um das neue Arbeitsmodell von IBM geht. Nach diesem Konzept soll nur noch eine kleine Kernmannschaft das Unternehmen verwalten, während die für die operativen Aufgaben benötigten Arbeitskräfte je nach Bedarf durch freie Mitarbeiter abgedeckt werden. Natürlich ging sofort ein Aufschrei durch die Republik und viele Menschen sehen hierin einen Angriff auf die Arbeitnehmer. Ich muss hier jedoch IBM ein Stück weit in Schutz nehmen und anmerken, dass dieses Konzept zu einem großen Teil Sinn macht.
So soll der Konzern künftig nur noch von einer kleinen Kernbelegschaft geführt werden. Spezialisten und Fachkräfte hingegen will IBM auf einer eigens gegründeten Internetplattform anwerben.
IBM ist ein sehr innovatives Unternehmen, dass sich – und das freut mich besonders – sehr intensive Gedanken um die Zukunft macht. Das vorgestellte Arbeitsmodell ist ein Arbeitsmodell, welches sich viele aus meiner Generation wünschen. In einem Unternehmen gibt es drei Gruppen von Arbeitnehmern, die man für eine Bewertung dieses Konzepts betrachten muss. Es gibt die unterdurchschnittlichen Mitarbeiter, die dem Unternehmen hohe Kosten verursachen und kaum zur Weiterentwicklung einer Organisation beitragen. Dann gibt es die durchschnittlichen Arbeitnehmer, die keinen Schaden anrichten und durch ihre Arbeit Umsatz generieren. Darüber stehen dann die Spezialisten und Facharbeiter, die die Projekte tragen und überdurchschnittlich zu einem Erfolg beitragen.
Von dem neuen Modell werden insbesondere die Spezialisten massiv profitieren, während es für die anderen Gruppen von Arbeitnehmern schwer werden wird. Die Spezialisten bekommen in vielen Projekten Tagessätze deutlich über 1000 Euro und können in einem freiberuflichen Verhältnis flexibler Arbeiten und ihr Leben besser gestalten. Die Work-Life-Balance kann von diesem Modell ebenso profitieren. Wenn man zu Stundensätzen von 130 – 160 Euro in einem Near-Home-Office arbeitet und es die allgemeine Projektsituation zulässt, kann man problemlos einen Sechs-Stunden-Tag leben und den Urlaub zwischen den Projekten flexibel planen. Zusammengefasst bedeutet das, dass Spezialisten viel mehr Geld als in einer abhängigen Beschäftigung verdienen und ihr Leben besser gestalten können. Auf der anderen Seite stehen natürlich viele Menschen, die nicht in diese Gruppe gehören und demnach nicht von diesem Modell profitieren.
Das Problem ist nicht dieses Arbeitsmodell, sondern die Frage, wie wir es schaffen können mehr Spezialisten auszubilden, die dann in den Genuss dieser Vorteile kommen. Hier ist nun die Gesellschaft gefragt, die sich von einer dienstleistungsorientierten in eine wissens- und kapitalintensive Gesellschaft wandeln muss. In erster Linie sind hier die Bildungseinrichtungen und Menschen, die einen Erziehungsauftrag haben, gefragt. In Zukunft müssen wir zur Exzellenzgesellschaft werden.
Zugleich stieg die Zahl der atypischen Erwerbsformen – etwa Leiharbeit oder Solo-Selbständigkeit – um fast 79 Prozent an.
Dieses Arbeitsmodell ist nicht vergleichbar mit der Leiharbeit im Niedriglohnbereich. In diesem Umfeld gibt es definitiv viele Nachteile für die Beschäftigten. Spezialisten als freie Mitarbeiter werden von solchen Modellen in Zukunft profitieren.
Die Umgestaltung der Arbeitswelt nach diesem Modell wird kommen, weil es die Unternehmen flexibler macht. Davon bin ich überzeugt. Die Kernproblematik ist nun nicht gegen diese Entwicklung anzukämpfen, sondern uns darauf einzustellen.
Durchsichtige LCD – Viele neue Möglichkeiten
Vor kurzem fand die CES in Las Vegas statt und ich denke, dass mich diese Veranstaltung noch die nächsten Wochen beschäftigen wird. Eines der Produkte, die die meiste Aufmerksamkeit erfahren haben, waren die durchsichtigen LCD. Ich habe ein Video gefunden, das einen kurzen Einblick in die Möglichkeiten gibt. Wenn man nun ein wenig darüber nachdenkt und diese Technologie z.B. mit einem SmartHome vernetzt, eröffnen sich gewaltige Potentiale. Bestimmt wird es bald durchsichtige Smartphones geben und natürlich wird die Werbeindustrie diese neuen Möglichkeiten nicht ungenutzt lassen.
Neue Bildungskonzepte – der Weg in die Wissensgesellschaft
Ich bin mal wieder auf ein sehr interessantes Video aufmerksam gemacht worden, welches sehr gut beschreibt, welche Herausforderungen in Zukunft auf uns zukommen werden und wie wir mit unserem Bildungssystem darauf reagieren müssen. Besonders cool ist auch die Visualisierung dieses Vortrags. Auf jeden Fall sehenswert!
Bilder aus dem Gehirn rekonstruieren
Ich bin soeben auf einen Artikel gestoßen, der – so wie ich glaube – etwas beschreibt, das ein gigantische Potential aber auch Risiken enthält. Forschern ist es gelungen Bilder zu rekonstruieren, die im Gehirn ‘gedacht’ wurden. Das ist deshalb so beeindruckend, weil wir Menschen sehr stark visuell veranlagt sind und eigentlich unsere gesamte gedankliche Innenwelt auf Bildern beruht. Golem hat auch ein Video veröffentlicht, in dem man die originalen Bilder und die rekonstruierten Bilder im Vergleich sieht.
Das ist besonders deshalb interessant, weil man hier schon sehr deutlich erkennen kann, welches Potential hier steckt. Ich denke, wenn die Bildberechnungsmethoden feiner werden und unsere Erkenntnisse über das Funktionieren des Gehirns zunehmen, können wir hier weit bessere Bilder gewinnen.
In Zukunft könnten wir auf diese Weise unsere Ideen klarer darstellen, vernetzter Arbeiten und neue Erkenntnisse über den Menschen allgemein gewinnen. Auf der anderen Seite können damit Überwachungsmethoden implementiert werden, die ’1984′ weit in den Schatten stellen.
Ich werde das weiter verfolgen…
Soziale Ungleichheit als Problem in den westlichen Gesellschaften
http://www.ted.com/talks/lang/de/richard_wilkinson.html
Das Video präsentiert ein paar sehr interessante Informationen. Die soziale Ungleichheit scheint einen weit höheren Einfluss auf unsere Gesellschaften zu haben als ich für möglich gehalten habe. Sehenswert!





